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Das Ding

==> TRAILER

von Philipp Löhle (Hausautor am Staatstheater Nürnberg)


In dem Stück geht es um eine Baumwollflocke, die um die Welt reist. Auf ihrem Weg verbindet sie Menschen, deren Leben völlig fern voneinander und doch aufs engste miteinander verknüpft ist: Gepflückt wird sie von dem Afrikaner Siwa, der sich nachhaltige Methoden des Baumwollanbaus aufschwatzen lässt.


Mit ihrem ersten Start-up-Erfolg verarbeiten sie zwei Chinesen in einem Trikot. Das Trikot bekommt Patrick, der vom Amateurfußballer zum international gefragten Fotografen avanciert. Dieser schenkt es seiner Schwester Katrin, verheiratet mit Thomas. Die beiden beschwören mit einer Beziehungskrise einen überraschend internationalen Showdown herauf. Die Flocke im Baumwoll-Trikot rettet dabei Leben …und ihre Reise geht weiter zu einem berührenden Finale.

Politik, Sex und Crime, aber auch die ernste Frage nach den Auswirkungen des eigenen Handelns in einer vernetzten Welt – das sind die Zutaten dieser „Globalisierungskomödie“. 

Fotos: Manja Herrmann

„Wer sich nach einer intelligenten, zeitgemäßen, kritischen Komödie sehnt: Hier ist sie.“ (Frankfurter Rundschau)

Margit Ekholt: „Wenn Sie sich für den Kreislauf der Kleidung, Schattenseiten der Entwicklungshilfe, chinesische Startups, Abgehobenheit des Kulturbetriebs, Fußballkarrieren und toxische Beziehungen interessieren, dann sind Sie richtig in dem Stück „Das Ding“ von Phillipp Löhle.
Dieses Ding entpuppt sich als eine Baumwollflocke, die auf Reisen geht – über drei Kontinente – von der Ernte in Afrika über ihre Verarbeitung in einem Trikot in China, das in Deutschland an den Mann bzw. die Frau kommt, bis hin zu ihrer Rückkehr im Altkleiderhaufen in ihre afrikanische Heimat.
Gebunden an diesen Lebenslauf sind die Geschichten verschiedener Menschen: Da sind Siwa und Beat, ein Baumwollbauer und sein Entwicklungshelfer. Da sind Li und Wang als geschäftstüchtige Chinesen, sie verarbeiten die Baumwolle in einem Fußballtrikot. Da sind Patrick und seine Schwester Katrin.
Patrick, der als aufstrebender Fußballer das Trikot mit der Nummer 10 bekommt, schenkt es nach einem tragischen Unfall seiner Schwester, die es zweckentfremdet bei erotischen Auftritten im Internet trägt. Damit handelt sie sich nicht nur den Ärger ihres Ehemanns Thomas ein, sondern auch die Nachstellungen des Chinesen Li, der sie zur Frau haben möchte. Sicher, eine komplexe Handlung, doch die Zusammenhänge erschließen sich dem Zuschauer nach und nach. Das Ganze ist mit viel Humor, aber auch mit berührenden ernsten Momenten gewürzt.
Das Bühnenbild ist eher schlicht: zwei Kabinen, eine „Theke“, ein großer Bilderrahmen. Die Darsteller tauchen unvermittelt auf und ab, erscheinen und verschwinden. Gekleidet sind sie in Jogginganzüge und T-Shirts, auf denen der jeweilige Name der Figur zu lesen ist. Das erleichtert die Orientierung im Stück. Ein guter Einfall der Regisseurin Nomena Struss, die auch ansonsten mit guten Ideen nicht geizt: Puppenspiel mit Baumwollzweigen, Klobrillen als Flugzeugfenster, diverse „Transportmittel“ als Spielzeuge.
Die sieben Darsteller und Darstellerinnen bewältigen die 34 Szenen des kurzweiligen und zuweilen
skurrilen Stückes mit all ihren Umbauten bravourös. Szenenapplaus und Schlussbeifall von einem
begeisterten Publikum…“
(Margit Ekholt war Kulturredakteurin bei radio bremen)

Kontakt:

theater plan B
im bremer kriminal theater (b.k.t.)
Theodorstr. 13a
28219 Bremen

Tel: 0421 – 16691758
Mail:
mail@theater-plan-B.de

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